v Sonntag 10.01.2010
Nach dem Frühstück buchten wir als erstes den Bus nach Vang Vieng für 50.000 Kip/Person und reservierten für den 19. 01. eine Nacht im Souphaphone Guesthouse. Danach standen zwei Tempel auf dem ProgrammDer He Pha Keo beherbergte ehemals den Smaragdbuddha, der aus Chiang Mai hierher gebracht wurde und jetzt in Bangkok steht. Er war ein Tempel, aber niemals Vat, also Kloster. Heute erfüllt er die Funktion eines Museums, vor allem sind hier auf der äußeren Galerie einige Buddha Statuen unterschiedlichen Alters in typisch laotischem Stil zu sehen.
Ursprünglich 1565 erbaut, wurde der Tempel nach der Zerstörung durch die Thai 1848 in den Jahren 1936 bis 1942 wiederaufgebaut, angeblich nach den alten Plänen, wogegen aber das jetzige Erscheinungsbild spricht.
Nachdem Aranya beim letzten Besuch hier einen Buddha erstanden hatte, wollte sie dass ich für Deutschland auch einen erstehe. Ich hatte ja gut 8 Monate Zeit zum überlegen und so stimmte ich zu.
Der Wat Sisaket soll 10.000 Buddha Figuren beherbergen. Er wurde 1818 in siamesischem Stil erbaut. Sehenswert ist vor allem die Gebetshalle (Sim) mit Wandgemälden und Buddha -Nischen. Der Wat ist umstanden von einer Vielzahl von Bäumen und daher auch bei großer Hitze ein angenehmerer Ort.
Danach bummelten wir durch Vientiane aßen ein wenig tauschten Geld um 256 Kip für ein Baht und besichtigten Pathouxay.
Das ist ein 49 m hoher Triumphbogen, der in den 60er Jahren von der Armee zu ihrem Ruhm errichtet wurde und vom Triumphbogen in Paris inspiriert ist. Schön ist die Aussicht über Vientiane von dort oben, man sieht bis zum Mekong und man sieht vor allem, dass die Häuser von Vientiane auch heute noch zu einem gut Teil zwischen Grün verschwinden.
Das Wahrzeichen von Vientiane und von Laos ist zweifellos der That Luang (Grosse Stupa). Bereits im 3. Jahrhundert vor Christus soll hier ein Stupa gestanden haben, der einen Knochen Buddhas enthielt, Beweis hierfür gibt es keinen, es gibt aber wohl Hinweise, dass in der Nähe zwischen 11. und 13. Jahrhundert ein von Khmer erbautes Kloster stand. Der Jetzige Bau wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet (Beginn 1566), anschließend wurde er von 4 Klöstern nach jeder Himmelsrichtung umgeben. Zwei dieser Klöster, im Norden und Süden, wurden wiederaufgebaut, das östliche und westliche Kloster sind zerstört. Im nördlichen Kloster Wat That Luang Neua residiert der buddhistische „Patriarch“ von Lao, der Pha Sangkalath. Während der Kriege mit Burma und Siam wurde der That Luang weitgehend zerstört, um 1900 unter französischer Herrschaft restauriert, aber so schlecht, dass dies 1931 –1935 erneut von Franzosen korrigiert wurde, so dass die heutige Form aus dieser Zeit stammt, rekonstruiert nach alten Zeichnungen. Im November findet vor dem Tempel ein großes mehrtägiges Fest statt.
Auf dem Rückweg sahen wir noch That Dam (Schwarzer Stupa) ein sehr alt aussehender Backsteinstupa, teilweise etwas überwachsen, er stammt vermutlich aus der Lanna oder frühen Lan Xang Periode (Mitte 13. bis Mitte 14. Jahrhundert).
Wir machten uns nun frisch für den Abend, denn nun war wieder der Nachtmarkt am Mekong Ufer mit seinen vielen einfachen Restaurants angesagt.
Mehr Bilder:
Ursprünglich 1565 erbaut, wurde der Tempel nach der Zerstörung durch die Thai 1848 in den Jahren 1936 bis 1942 wiederaufgebaut, angeblich nach den alten Plänen, wogegen aber das jetzige Erscheinungsbild spricht.
Nachdem Aranya beim letzten Besuch hier einen Buddha erstanden hatte, wollte sie dass ich für Deutschland auch einen erstehe. Ich hatte ja gut 8 Monate Zeit zum überlegen und so stimmte ich zu.
Der Wat Sisaket soll 10.000 Buddha Figuren beherbergen. Er wurde 1818 in siamesischem Stil erbaut. Sehenswert ist vor allem die Gebetshalle (Sim) mit Wandgemälden und Buddha -Nischen. Der Wat ist umstanden von einer Vielzahl von Bäumen und daher auch bei großer Hitze ein angenehmerer Ort.
Danach bummelten wir durch Vientiane aßen ein wenig tauschten Geld um 256 Kip für ein Baht und besichtigten Pathouxay.
Das ist ein 49 m hoher Triumphbogen, der in den 60er Jahren von der Armee zu ihrem Ruhm errichtet wurde und vom Triumphbogen in Paris inspiriert ist. Schön ist die Aussicht über Vientiane von dort oben, man sieht bis zum Mekong und man sieht vor allem, dass die Häuser von Vientiane auch heute noch zu einem gut Teil zwischen Grün verschwinden.
Das Wahrzeichen von Vientiane und von Laos ist zweifellos der That Luang (Grosse Stupa). Bereits im 3. Jahrhundert vor Christus soll hier ein Stupa gestanden haben, der einen Knochen Buddhas enthielt, Beweis hierfür gibt es keinen, es gibt aber wohl Hinweise, dass in der Nähe zwischen 11. und 13. Jahrhundert ein von Khmer erbautes Kloster stand. Der Jetzige Bau wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet (Beginn 1566), anschließend wurde er von 4 Klöstern nach jeder Himmelsrichtung umgeben. Zwei dieser Klöster, im Norden und Süden, wurden wiederaufgebaut, das östliche und westliche Kloster sind zerstört. Im nördlichen Kloster Wat That Luang Neua residiert der buddhistische „Patriarch“ von Lao, der Pha Sangkalath. Während der Kriege mit Burma und Siam wurde der That Luang weitgehend zerstört, um 1900 unter französischer Herrschaft restauriert, aber so schlecht, dass dies 1931 –1935 erneut von Franzosen korrigiert wurde, so dass die heutige Form aus dieser Zeit stammt, rekonstruiert nach alten Zeichnungen. Im November findet vor dem Tempel ein großes mehrtägiges Fest statt.
Auf dem Rückweg sahen wir noch That Dam (Schwarzer Stupa) ein sehr alt aussehender Backsteinstupa, teilweise etwas überwachsen, er stammt vermutlich aus der Lanna oder frühen Lan Xang Periode (Mitte 13. bis Mitte 14. Jahrhundert).
Wir machten uns nun frisch für den Abend, denn nun war wieder der Nachtmarkt am Mekong Ufer mit seinen vielen einfachen Restaurants angesagt.
Mehr Bilder:

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen